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Zwischenstop in Thailand

Thailand – das Land des Lächelns, köstlicher Pad Thais und goldener Tempel. Schon lange stand es auf Annes Bucket-List (Dirk war schon mal dort). Und was sollen wir sagen? Unsere dreiwöchige Rundreise war genauso abwechslungsreich, chaotisch und wunderschön, wie wir es uns vorgestellt haben – nur manchmal eben auch ganz anders als geplant. Vom Trubel Bangkoks über das überfüllte Phuket bis zu entspannten Tagen auf Koh Phi Phi und abenteuerlichen Touren durch die Natur rund um Krabi: Wir haben uns mal wieder durch Garküchen geschlemmt, sind mit dem Longtail-Boot durch türkisblaues Wasser geglitten, haben Elefanten gefüttert und Muay-Thai-Kämpfen zugeschaut. Klar gab’s auch ein paar Enttäuschungen (Stichwort: Kata Garden Resort), aber hey – das gehört zum echten Reisen dazu. Hier erzählen wir von unseren Erlebnissen, geben Tipps zu Hotels, Sehenswürdigkeiten und Essen – alles so, wie wir es erlebt haben. Für alle, die sich auf ihre eigene Thailand-Reise vorbereiten oder einfach ein bisschen Fernweh schnuppern wollen: Kommt mit uns auf unser kleines Abenteuer durch Thailand.

Unsere Tipps & Highlights

  • Ayutthaya
  • Pratunam Market
  • Phuket Sunday Night Market
  • Vietnamese Cooking Class

Unser Thailandaufenthalt

Hitze, Highlights und ein Hauch Chaos

Unsere Thailandreise war eine bunte Mischung aus Tempeln, Tuk-Tuks, tropischer Hitze und thailändischer Gastfreundschaft – mit ein paar Überraschungen. Gestartet sind wir in Bangkok, wo wir zwischen Königspalast, Wat Arun und Sonnenuntergang am Chao Phraya voll ins Sightseeing eingetaucht sind. Phuket war dann… sagen wir mal: heiß, voll und nicht ganz unser Vibe – immerhin haben Phuket Old Town und das Elephant Sanctuary einiges wettgemacht. Auf Koh Phi Phi gab’s endlich entspannte Strandtage, Schnorcheltouren und abendliche Feuershows mit Thai-Box-Einlage in den Bars. In Krabi wurde es aktiv: Monkey Trail, Paddelboote und Kochlöffel standen auf dem Programm. Chiang Mai war leider von einem Krankheits-K.o. geprägt, aber wir haben am Ende doch noch Altstadtluft geschnuppert. Zum Abschluss ging’s zurück nach Bangkok – für Shopping, Streetfood… und einen neugierigen Blick ins Rotlichtviertel. Nur rein soziokulturell, versteht sich!

Übernachtung

Unsere Übernachtungen finden wir in der Regel bei Trip.com !

Bangkok – von Garküche, Tuktuks und tropischer Hitze

Schon in Bangkok merken wir: Thailand ist laut, bunt, heiß und macht irgendwie süchtig. In Rattanakosin, mitten im Herzen der Stadt, beziehen wir unser Zimmer im Baan Debtida. Klein, charmant, familiengeführt – wir fühlen uns sofort wohl. Unser Ziel zum Ausklang des Tages: Khaosun Road, Pad Thai und Mango with sticky rice. Am nächsten Tag starten wir unsere Erkundungstour zu Fuß, denn Bangkok will man langsam entdecken. Der Königspalast funkelt in der Sonne, Wat Arun thront würdevoll über dem Fluss, und auf der Khaosan Road tost das Leben. Wir laufen über den Chao Phraya Sky Park und schlängeln uns durch die kleinen Gassen des Chinatown Markets. Am Abend genießen wir bei leckerem Essen und einem schönen Getränk den Sonnenuntergang im Naam 1608 mit Blick auf den Chao Phraya. Danach lassen wir uns noch durch das quirlige Chinatown treiben und gönnen uns eine dringend nötige Fußmassage. Die Stadt läuft man nämlich nicht einfach mal so ab.

Am nächsten Tag steht ein Tagesausflug nach Ayutthaya an – und wir sind baff. Die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Siam beeindruckt uns mit verfallenen Palästen, buddhistischen Tempeln, alten Statuen – die Ruinen versetzen uns in eine andere Zeit. Ein Ausflug dorthin lohnt sich wirklich!

Phuket

Nicht alles glänzt so schön wie die Paläste in Bangkok. In Phuket erleben wir eine andere Realität. Massentourismus, überfüllte Strände, unfreundliche Stimmung – wir sind ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Selbst die Unterkunft, das Kata Garden Resort, entspricht nicht seiner Beschreibung. Das Hotel hat nach eigenen Aussagen (!) den “Parkview” doch glatt eigeninterpretiert und wir schauen durch dreckige Fenster auf Straße und PARKplatz. Aber so ist das beim Reisen: Nicht alles ist Instagram-tauglich. Wir lassen uns die Reiselust aber nicht nehmen und erkunden die Halbinsel trotzdem für ein paar Tage. Fernab des Massentourismus finden wir schöne Ecken mit Ausblick auf die umliegenden Buchten, unzähligen Tempeln und Buddha-Statuen. In einem Elephant Sanctuary, das bewusst auf Reiten verzichtet, füttern wir die lieben großen Rüsseltiere mit Bananen und Kürbis. Wir schlendern und schlemmen über Nachtmärkte und schauen uns einen Muay-Thai-Wettkampf an. Unseren letzten Tag verbringen wir in Phuket Old Town und sind vom dortigen Sonntags-Nachtmarkt total begeistert: er ist nicht nur riesig und mit allerlei Köstlichkeiten ausgestattet, es gibt sogar Live-Musik und einen Karaoke-Stand!

Kho Phi Phi

Von Phuket aus mit dem Boot lassen wir uns nach Koh Phi Phi schippern. Was für ein Unterschied! Zwar ist es auch hier voll, aber … irgendwie anders. Freundlicher. Das JJ Bungalow ist ruhig gelegen und geräumig, perfekt, um durchzuatmen. Wir genießen das entspannte Urlaubsfeeling unter Palmen am blauen Meer und machen einen Bootstrip: Maya Bay, Monkey Island, Schnorcheln – die Natur zeigt sich von ihrer besten Seite. In der Reggae Bar sehen wir nicht nur Muay-Thai-Kämpfe, sondern könnten sogar selbst in den Ring steigen. Wir lassen es aber lieber bleiben – zuschauen reicht völlig.

Am letzten Morgen quälen wir uns die Treppen zum Viewpoint 2 rauf, um den Sonnenaufgang zu sehen. Fehlanzeige! Es ziehen Wolken auf und die Sonne kommt erst wieder raus, als sie bereits hoch am Himmel steht. Auch so ist der Viewpoint aufgrund seiner Lage wohl eher was für den Sonnenuntergang. Naja, ein wenig Frühsport war trotzdem toll.

Krabi

Dann geht’s weiter nach Krabi. Dort freuen wir uns aufs Wandern – der Monkey Trail stellt sich aber als ein kurzer Treppenweg zum nächsten Strandabschnitt heraus – ganz ohne Affen. Es ist so heiß, dass wir den ruhigen Strand nutzen, ins kühle Nass springen und uns stattdessen hier ein wenig verausgaben. Abends schlemmen wir den besten Mango Sticky Rice auf dem Bluë Mountain Night Market LINK ZUR GOOGLEBEWERTUNG – ein Gedicht!

Unsere Lieblingsaktivität auf Krabi? Ganz klar die Paddeltour durch den Mangrovenwald. Ruhe, Natur, ein bisschen Abenteuer – genau unser Ding. Kulinarisch toppen wir alles mit einem vietnamesischen Kochkurs: fünf selbstgewählte Gänge, Nachtisch, alles selbst gemacht und gegessen.

Chiang Mai

Leider war unser (vorerst) letzter Stop in Thailand von einem Krankheits-K.o. geprägt. Wir hatten zufällig die perfekte Unterkunft dafür angemietet – unser Zimmer im Heuan Pak-Dee Hostel@Gallery war nicht nur groß und geräumig, sondern gleichzeitig auch gemütlich und zum 7eleven nicht weit. Das Hostel hatte außerdem ein eigenes Café mit einem kleinen, aber leckeren Angebot. Am Ende haben wir aber doch noch Altstadtluft geschnuppert. Den Ausflug zu den berühmten Tempeln von Chiang Rai und den heißen Quellen heben wir uns einfach für den nächsten Thailand-Besuch auf.

Zweite Runde Bangkok

Bangkok ist zweifellos ein Paradies für Sightseeing-Fans – prachtvolle Tempel, schwimmende Märkte und Tuk-Tuk-Chaos inklusive. Doch wer ehrlich ist, weiß: irgendwann hat man einfach genug von alten Tempeln und goldenen Buddhas und ist bereit für ein bisschen Shopping – ob im klimatisierten Megamall-Labyrinth oder am schweißtreibenden (Nacht)Markt. Und darauf konzentrieren auch wir uns am letzten Tag unserer Thailandreise. Das MBK-Center und Pratunam Market machen es uns leicht, den Rucksack mit Souvenirs zu füllen. Und ja, auch wir haben uns zum Abschluss ins Rotlichtviertel verirrt – rein aus Interesse natürlich. Bangkok eben – bunt, laut, überraschend… und nie ganz jugendfrei.

Bildergalerie

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